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Grober Keil für groben Klotz

16. August 2010 (ts)
Die Untersuchung komplexer Systeme -- und das sind heute beinahe alle technischen und naturwissenschaftlichen Systeme -- erfordert ein grundlegend anderes Verfahren als in Forschung und Entwicklung derzeit praktiziert wird. Wissenschaft und Industrie unterscheiden sich in diesem Mangel bemerkenswerterweise kaum. Obwohl die Methoden, solche Systeme erfolgreich zu untersuchen und zu optimieren durchaus existieren! In der Praxis kommen sie jedoch noch zu selten zum Einsatz. Und das, obwohl sie geradezu die Wunderheilung für fast alle Wissenschaft und Industrie tagtäglich quälenden Leiden bringen könnten.

Die Entwicklungsabteilungen sind heute mit zunehmend komplexen Untersuchungsszenarien konfrontiert. Eine Umkehrung dieses Trends ist nicht zu erwarten. Ein komplexer Untersuchungsgegenstand liegt vor, wenn das untersuchte System eine teils unüberschaubare Vielzahl von Parametern aufweist, die sein Verhalten determinieren und charakterisieren. Zu unterscheiden sind dabei Eingangsparameter, also solche, die als Anfangswerte gesetzt das Systemverhalten steuern und weiterhin Ausgangsparameter, also solche, die als Resultat eines Prozesses entstehen und äußerlich gemessen werden können.

Anhand der gezielten Variation der Eingangsparameter und der Messung der damit verknüpften Ausgangsparameter wird in aller Regel versucht, das System zu 'befragen' und aus der Systemantwort Rückschlüsse auf die inneren Mechanismen des Systems abzuleiten. Daran schließt dann erst die technische Optimierung oder wissenschaftliche Analyse an. Der Erfolg des Vorhabens ist jedoch vollständig abhängig von der Qualität der 'Befragung'. Und diese Qualität ist nicht selten beklagenswert schlecht.

Das Problem ist also bekannt. "Die Untersuchung von höherdimensionalen Systemen mit zweistelliger Zahl von Eingangs- und Ausgangsparameter verkommt ohne eine geeignete Methodik schnell zur Farce." erklärt Thomas Schöberl, Leiter von Technologie & IT bei Pro-Beratung.com. "Wissenschaftliche Analyse, wie auch die gezielte technische Optimierung solcher Systeme ist ohne die Zuhilfenahme geeigneter mathematischer Kalküle überhaupt nicht realisierbar. Nichtsdestotrotz wird genau das immer wieder versucht."

Im Gegensatz zu dieser Notwendigkeit, wird auch unter gut ausgebildeten und erfahrenen Forschern und Entwicklern die Frage nach der richtigen Methodik erstaunlich selten gestellt. Entsprechend schwach fallen die Ergebnisse von Entwicklungstätigkeiten heute aus.

Allein der Einsatz der richtigen Methoden stellt sicher, dass schnell und zielführend untersucht und entwickelt werden kann. "Dies gilt im übrigen für die wissenschaftliche Analyse ebenso wie die technische Entwicklung. Beide setzen hinreichende Kenntnis des Systemverhaltens voraus." erläutert Thomas Schöberl. "Die Wissenschaft schlie゚t daran die analytische Aufarbeitung an, die technische Entwicklung eine Optimierung auf einen bestimmten Zweck hin. Doch das grundsätzliche Vorgehen aber ist identisch."

Die "Pro Ingenieurberatung" hat sich auf die Anwendung von rechnerischen Untersuchungsmethoden spezialisiert und arbeitet am schnelleren Transfer von Hochschulwissen in die Unternehmenspraxis und die Entwicklungslaboratorien. "Die Arbeit, die in deutschen Entwicklungsabteilungen und Forschungsinstituten geleistet wird ist ausgezeichnet..." erklärt Thomas Schöberl. "aber sie ist ineffizient. Viel zu häufig wird der alleinige Fokus auf dem Untersuchungsgegenstand selbst gelegt, alles Know How dreht sich um die Sache. Die Frage nach der Methode, wie dieser zu untersuchen ist, wird oft sträflich vernachlässtigt, weil man davon ausgeht, hier gäbe es nichts zu holen. Das Gegenteil ist der Fall! Der Gesamte Erfolg der Untersuchung steht und fällt mit dem Einsatz der richtigen Methodik. Die "Pro Ingenieurberatung" will diese Situation signifikant verbessern."

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für zukunfts- und erfolgsorientierte Arbeitsweise, für Effizienz, Resultate und Erfolg